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Schweizer Blasmusik-Dirigentenverband

Lieksa Brass Week

Grosser Erfolg für einen Schweizer in Finnland

27. August 2025
von Theo Martin
Linus Tschopp belegt bei einem Wettbewerb in Finnland den zweiten Platz.
Der 24-jährige Linus Tschopp aus Sulgen hat in Finnland einen Podestplatz erspielt.
 
 
 
 
Am international renommierten Euphonium-Wettbewerb der «Lieksa Brass Week» in Finnland hat der Schweizer den zweiten Preis gewonnen.  Insgesamt massen sich 20 Euphonistinnen und Euphonisten aus aller Welt an diesem Wettbewerb, der als einer der anspruchsvollsten seiner Art gilt. Das meldet die Thurgauer Zeitung.
 
«Mit diesem zweiten Platz habe ich nicht gerechnet», sagt Tschopp gegenüber der Ostschweizer Journalistin., die den bericht verfasst hat. Der Euphonium-Wettbewerb in Finnland fand über einen Zeitraum von sieben Tagen statt – als Soloinstrument teils begleitet von Orchester oder Klavier.
 
Linus Tschopp ist derzeit Euphonium-Bachelor-Student an der Hochschule der Künste in Bern. Verwurzelt ist er jedoch weiterhin in der Ostschweiz. Der Sulger ist Mitglied der Swiss Armed Forces Brass Band und der Liberty Brass Band Ostschweiz. Im ersten Jahr seines Studiums gründete er die Duos ‹Tschopp und Popp› (Euphonium und Marimba) sowie ‹Eupharmonique› (Euphonium und Harfe) mit.
 
Zudem ist er Mitglied der ‹Musig Sulgen› und leitet das Jugendensemble in Trogen. Seinen Lebensunterhalt verdient Tschopp als Musiklehrer in der Ostschweiz, unter anderem aber auch als Registerlehrer in Blasmusikvereinen sowie mit Auftritten in den beiden Duo-Formationen.
 
Seit Beginn seines Studiums an der Musikhochschule beteiligt sich Linus Tschopp nicht mehr an Schweizer Blasmusikwettbewerben, sondern hauptsächlich an internationalen. Für die Teilnahme in Finnland, wo neben ihm noch ein weiterer Schweizer – ein Walliser – mitmachte, musste er sich besonders intensiv vorbereiten. Gemäss dem Zeitungsbericht mussten sechs Pflichtstücke einstudiert werden.
Sieben Monate Vorbereitung

Sechs Pflichtstücke galt es einzustudieren und vorzutragen. «Es war ein langfristiges Projekt. Mit dem Einstudieren habe ich im vergangenen Dezember begonnen und im letzten Halbjahr so viel geübt wie selten zuvor», sagt er.

Linus Tschopp spielt in der Regel täglich zwei bis fünf Stunden auf seinem Euphonium.

 
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