Wettbewerb
Herausragende Vorträge an den Solo-Finals 2026
Hier die Medienmitteilung des Schweizer Blasmusikverbands. Wir haben bereits gestern darüber berichtet.
Die Ausgabe 2026 der Solo-Finales des Swiss Windband Awards fand neu an einem einzigen Tag statt, anstelle eines ganzen Wochenendes. Am Samstag, 29. August, traten am Vormittag die Kandidaten der Kategorie «Percussion» (Modern und Classic) gegeneinander an, bevor am Nachmittag die Teilnehmenden der Kategorie «Wind Instruments» (Holz- und Blechblasinstrumente) vor einem fast vollen Saal auftraten.
«Die Qualität der Darbietungen, die alle auf höchstem Niveau waren, ist die Mühe, die in die Organisation einer solchen Veranstaltung gesteckt wurde, mehr als wert. Umso mehr angesichts des grossen Publikumsandrangs», freute sich Fabrice Reuse, Verbandsleitungsmitglied des SBV und Verantwortlicher für die SOLO-Finals.
Vier Preisträger
Der Wettbewerb kürte vier Preisträger. In der Kategorie Percussion Classic setzte sich Victor Sparleanu aus Zug vor Mauro Wigger (LU) und Aaron Tschopp (BE) durch, während Leo Aschwanden aus Zürich die Kategorie Percussion Modern gewann.
Bei den Wind Instruments kürte sich Célestine Crelier aus Alle (JU) auf der Querflöte zur Siegerin 2026 in der Kategorie Holzblasinstrumente. Sie setzte sich gegen Juliette Duay (Querflöte, LU) und Corine Schnyder (Klarinette, LU) durch. Nathan Goumaz aus Châtonnaye (FR) sicherte sich mit dem Euphonium den Titel in der Kategorie Blechblasinstrumente. Antoine Zeiter (Euphonium, VS) und Florin Messmer (Bassposaune, SG) vervollständigten das Podium.
Das Symphonische Blasorchester Schweizer Armeespiel unter der Leitung von Carlo Balmelli begleitete die sechs Solisten der Kategorie Wind Instruments. Die Jurys setzten sich aus Iwan Jenny, Yves Kolly und Laurent Zufferey für die Perkussionisten sowie aus Isabelle Ruf-Weber, Felix Hauswirth und Oliver Waespi für die Bläser zusammen.
Die Veranstaltung fand im Espace Perrier in Marin-Epagnier (NE) statt. Sie wurde gemeinsam durch den Schweizer Blasmusikverband (SBV), dem Kompetenzzentrum Militärmusik und dem Neuenburger Kantonalblasmusikverband organisiert. Unterstützt wurde der Wettbewerb durch das Bundesamt für Kultur (BAK), die Raiffeisenbank, die Mobiliar, den Schlagzeug-Shop Glanzmann AG und die Musik Zurkinden SA. Die nächste Ausgabe der SOLO-Finals findet am 27. Februar 2027 mit dem Halbfinale in der Kaserne Bern und dem Finale am 28. August 2027 in Martigny statt.
Schweizer Blasmusikverband
Der Schweizer Blasmusikverband (SBV) vereinigt nach eigenen Angaben als Dachverband 29 Mitglieds- und Partnerverbände sowie knapp 2000 Blasmusikvereine. Mit insgesamt rund 54 000 aktiven Musikantinnen und Musikanten ist der SBV der grösste Amateurkulturverband in der Schweiz. Sein Ziel ist es, die Blasmusik zu fördern, die Jugend für dieses Kulturgut zu interessieren und zu begeistern sowie ihre Ausbildung zu unterstützen. Er vertritt diese Interessen insbesondere gegenüber Behörden und den Medien und ist politisch und konfessionell neutral. Auf der SBV-Geschäftsstelle laufen alle Fäden zusammen.
Solo-Finals 2026 Wind Instruments Holz (von links): Fabrice Reuse, Juliette Duay, Célestine Crelier, Corine Schnyder, Luana Menoud-Baldi (Präsidentin SBV) und Aldo Werlen (Kdt Militärmusik).
Solo-Finals 2026 Wind Instruments Blech (von links): Fabrice Reuse, Antoine Zeiter, Nathan Goumaz, Florin Messmer, Luana Menoud-Baldi (Präsidentin SBV) und Aldo Werlen (Kdt Militärmusik).
Solo-Finals 2026 Percussion Modern: Leo Aschwanden ©Nathalie Gobet-Vial.