Die Beiträge von J+M fallen kleiner aus
J+M wächst und wächst – "schön, dass so viele Kinder und Jugendliche von unserem Programm profitieren", heisst es im neusten Newsletter von J+M. Für die Planung des Jahres 2027 hat dieses Wachstum aber Folgen.
Im Jahr 2025 wurden die Fördermittel des Bundes (rund CHF 3 Mio.) erstmals voll ausgeschöpft. Auch 2026 wächst das Programm weiter, die Mittel bleiben aber gleich. Die Veranstalter gehen deswegen davon aus, dass die beantragten Mittel der Trägerschaften ab 2027 die verfügbaren Bundesmittel übersteigen. Damit weiterhin so viele Angebote und Trägerschaften wie möglich unterstützt werden können, hat sich das BAK zu einer Senkung der Beiträge per 1. Januar 2027 entschieden. Betroffen sind die lektionen- bzw. teilnehmerbasierten Beiträge sowie die Übernachtungspauschale.
Die Beitragssenkung steht nicht im Zusammenhang mit der Umsetzung des Entlastungspakets 27. Der Kredit für das Programm J+M bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert, doch die wachsende Zahl der Gesuche übersteigt die verfügbaren Mittel. Die Anpassung ist somit eine Folge des Erfolgs des Programms.
Die lektionen- bzw. teilnehmerbasierten Beiträge werden um 10% gesenkt:Die Übernachtungspauschale wird von CHF 20 pro Nacht und Teilnehmenden auf CHF 15 pro Nacht und Teilnehmenden gesenkt.
Was heisst das konkret ?
- Die Kürzung wird ab 1. Januar 2027 umgesetzt (Budgetvorbehalt). Die Kürzung gilt für alle J+M-Angebote, die im Jahr 2027 oder später enden.
- Werden die Bundesmittel im Jahr 2027 trotz der zuvor genannten Massnahmen ausgeschöpft, können ab dem Zeitpunkt der Ausschöpfung keine weiteren Gesuche mehr bewilligt werden.
Für Fragen stehten das Bundesamt für Kultur und die Geschäftsstelle J+M gerne zur Verfügung.
Legende: Im Bild (Tabelle) sind die lektionenbasierten Auschüttungen aufgeführt.